Pressespiegel
Was halten Sie von seiner Ernennung zum Landesminister? Hat Jürgen Rüttgers damit eine gute Wahl getroffen?
Kaiser: Lutz Lienenkämper ist meiner Meinung nach eine sehr gute Besetzung für das Bau- und Verkehrsministerium. Er hat die Fähigkeit, sich sehr gut und sehr schnell in Themen einzuarbeiten, so dass kein Stillstand im Ministerium eintreten wird. Außerdem ist er genau wie sein Vorgänger Oliver Wittke ein Mann des schnellen und kleinen Dienstwegs, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Kollegen hat. Zudem ist es ein gutes Signal für den Niederrhein, dass jetzt mit Helmut Linssen und Lutz Lienenkämper zwei Minister aus der Region im Landeskabinett vertreten sind.
Kennen Sie die Position von Herrn Lienenkämper zu den großen Krefelder Verkehrsthemen Eiserner Rhein und Ausbau der A 57?
Kaiser: Zu diesen Themen werden wir in den nächsten Tagen ein erstes Gespräch führen. Ich bin zuversichtlich, dass wir schnell zu einer gemeinsamen Position kommen werden. Der Eiserne Rhein ist ein Thema des gesamten Niederrheins, aber der öffentliche Personennahverkehr darf nicht zugunsten einer Ausweitung des Güterverkehrs benachteiligt werden. Das wird die bestehende Strecke nicht packen können. Außerdem muss ein ausreichender Lärmschutz entlang der Bahnstrecke sichergestellt werden.
Was ist mit dem Ausbau der A 57?
Kaiser: Oberstes Ziel ist, dass Krefeld aus dem Verkehrsfunk verschwindet. Der sechsspurige Ausbau ist unumgänglich. Zum Anwohnerschutz ist eine großflächige Tunnel-Trog-Lösung das Beste. In welchem Umfang, muss geprüft werden. jm
Quelle: Westdeutsche Zeitung, März 2009
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